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Der Vortrag ist der erste einer Reihe über italienische Städte.

Bis zum 15. Jahrhundert entwickelten sich die Städte oft ohne eine wirkliche Planung ihrer gesamten Fläche.

Im 15. Jahrhundert wurde in Mittelitalien ein geometrisches Darstellungsmittel eingeführt, das aus der Mathematik stammt: die Perspektive. In der Malerei sollte sie eine realistische Sicht vermitteln. Doch schon bald wurde sie von Architekt*innen eingesetzt, um visuell darzustellen, wie eine rationale Stadt „La città ideale“ aussehen sollte. Die Rationalität war ihrer Meinung nach notwendig und für die damalige Zeit die einzige Möglichkeit, um nach dem „Schönen“ zu streben.