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Durchquerte Räume – Landschaft lesen, Architektur verstehen
Was erzählen uns die Landschaften, die wir Tag für Tag durchqueren? Welche historischen, kulturellen und politischen Narrative sind in der Architektur eingeschrieben, die diese Landschaften prägt? Und wie beeinflussen diese Zeugnisse noch heute unsere Art, diese Gebiete zu bewohnen und zu gestalten?
Die grenzüberschreitende Veranstaltungsreihe „Durchquerte Räume – Landschaft lesen, Architektur verstehen“ lädt ein, die deutsch-französische PAMINA-Region als einen Raum mit gemeinsamen Geschichten, Erinnerungen und Vorstellungen zu entdecken. Denkmäler, Infrastrukturen, Landschaften und Architektur erscheinen dabei nicht als bloße Kulisse, sondern als Vermächtnisse einer Vergangenheit, die unsere Wahrnehmung des Grenzraums und der Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland bis heute beeinflusst. Zugleich hinterfragt die Reihe, welchen Beitrag Architektur zur Entwicklung dieser Räume leistet und wie es um ihr Verhältnis zu Landschaft, Nutzungen und Gesellschaft steht.
Die Veranstaltungen machen historische und symbolische, oft verborgene Bezüge zu unserer alltäglichen Umgebung sichtbar und eröffnen damit neue Perspektiven auf die Entstehung räumlicher Identitäten und kollektiver Erinnerungen. Durch den Austausch zwischen beiden Seiten des Rheins verbinden sie die im Landschaftsraum eingeschriebenen Spuren der Vergangenheit mit aktuellen Fragen des Bauens und Wohnens. So wird das Grenzgebiet als verbindendes Erbe und gemeinsame Zukunftsaufgabe erfahrbar.
